Übermäßiges Schwitzen unterbinden
Schwitzen und Botox?
Schwitzen ist eine normale Funktion des Körpers, doch übermäßiges oder krankhaftes Schwitzen an Händen, Füßen und Achseln kann zu sozialer Isolation und sekundären Infektionen führen. Die übermäßige Schweißproduktion hängt nicht nur mit sommerlichen Temperaturen oder überheizten Räumen, sondern mit Stress, körperlicher Anstrengung, Nahrungsaufnahme zusammen und wird vom Zentrum im Mittelhirn ausgelöst.
Mögliche Therapiemaßnahmen sind Medikamente oder lokale Maßnahmen (Deodorant). Manchmal versagen all diese Bemühungen. Außerdem kann die medikamentöse Therapie zu Mundtrockenheit und Müdigkeit führen.
Botox, eine Therapie, die bei rund 97 % der Betroffenen zum Erfolg führt!
Die lokale Therapie mit Botulinum Toxin (Botox®) bewirkt ein langfristiges Stoppen der vermehrten lokalen Schweißproduktion. Um das übermäßige Schwitzen erfolgreich zu unterbinden, müssen die hierfür verantwortlichen Nervenfasern blockiert werden. Dies gelingt mit Botox.
Botulinumtoxin-A-Injektionen haben sich als besonders effektive, nebenwirkungsarme Maßnahme erwiesen. Nach 3 - 5 Tagen ist der maximale Effekt erreicht, der mindestens vier Monate - meist länger als ein Jahr anhält.
Ebenso bietet unser Institut die dauerhafte und schmerzarme Methode der Schweißdrüsenkürettage an. Dabei werden die zu behandelnden Areale (z.B. Achselhöhlen) mittels Tumeszenzanästhesie wie bei der Fettabsaugung nach Dr. Sattler betäubt und die Schweißdrüsen von innen abgesaugt. Diese hocheffiziente Therapie greift nicht störend in den Hormonhaushalt ein und beseitigt übermäßiges Schwitzen ein Leben lang.
